Rauchstopp

Rauchstopp

Dauerhafter Tabakkonsum schadet der Gesundheit

Mit jedem Zug werden dem Körper dutzende krebserregende und andere gesundheitsschädigende Stoffe, die im Tabak enthalten sind oder bei der Verbrennung entstehen, zugeführt.

Ein Rauchstopp lohnt sich

Das Herzinfarktrisiko ist bereits nach einem rauchfreien Jahr um 50 Prozent reduziert; nach 15 Jahren sind das Herzinfarkt- und Lungenkrebsrisiko nicht mehr höher als bei einem Nichtraucher. Insofern lohnt es sich jederzeit, mit dem Rauchen aufzuhören.

Nicht nur für die Gesundheit lohnt sich ein Rauchstopp. Ohne dauerhaften Tabakkonsum werden Sie körperlich leistungsfähiger, müssen weniger Husten und können besser durchatmen. Auch hat das Essen wieder einen besseren Geschmack und Ihr Körper, Ihre Haare, Ihre Kleider und Ihre Wohnung verlieren den unangenehmen Geruch nach Zigarettenrauch.

Tipps bei dringendem Rauchbedürfnis

  • Verwenden Sie ein Nikotinersatzprodukt.
  • Lenken Sie sich ab, beispielsweise mit einem Spaziergang.
  • Denken Sie an die Vorteile eines rauchfreien Lebens.
  • Beschäftigen Sie Ihre Hände mit einem Antistressball oder Handarbeiten.
  • Atmen Sie tief durch die Nase, halten Sie den Atem drei Sekunden lang an und lassen Sie die Luft langsam wieder ausströmen. Wiederholen Sie die Übung, bis die Lust aufs Rauchen vergeht.
  • Trinken Sie in kleinen Schlucken Wasser. Behalten Sie das Wasser etwa drei Sekunden im Mund, bevor Sie es schlucken.
  • Essen Sie eine Frucht, kauen Sie einen Kaugummi oder greifen Sie auf ein zuckerfreies Bonbon zurück.

Blasenentzündung

Jede zweite Frau ist mindestens einmal in ihrem Leben davon betroffen. Eine Blasenentzündung ist lästig, unangenehm und teilweise sehr schmerzhaft. Unbehandelt kann sie ausserdem zu Komplikationen führen.

Symptome

Typische Symptome einer Harnblasenentzündung sind ständiger Harndrang, häufiges Wasserlösen (oft nur kleine Mengen Urin), Brennen beim Wasserlösen und Unterleibsschmerzen.
Gesunde junge Menschen sollten bei Anzeichen einer Blasenentzündung viel trinken und wenn nötig die Unterbauchschmerzen mit Wärme lindern. Tritt innerhalb von zwei Tagen keine Besserung ein oder kommen Warnzeichen hinzu (Fieber, starkes Krankheitsgefühl, Schüttelfrost, Flankenschmerzen, Übelkeit), sollte ein Arzt konsultiert werden.

Tipps zur Vorbeugung

  • Trinken Sie mindestens zwei Liter Wasser oder Tee pro Tag, um die Nieren durchzuspülen.
  • Tragen Sie Baumwollunterwäsche, die Sie bei 60–90 °C waschen können.
  • Bei der Intimpflege immer von vorne nach hinten reinigen.
  • Natürliche Präparate wie D-Mannose oder hochkonzentrierter Preiselbeersaft eignen sich zur Prävention.
  • Gehen Sie bei jedem Harndrang und nach dem Geschlechtsverkehr auf die Toilette, damit allfällige Bakterien aus der Blase gespült werden.
  • Vermeiden Sie es, sich mit nasser Badebekleidung zu sonnen: Ein unterkühlter Beckenbereich ist anfälliger für Erreger.
  • Stärken Sie Ihr Immunsystem.

Zecken

Gewusst?

Die Zecke ist so gross wie ein Stecknadelkopf. Sie stammt aus der Familie der Spinnentiere und gehört zur Unterfamilie der Milben. Die Zecke hat eine hohe Anpassungsfähigkeit bezüglich Höhe und Feuchtigkeit. Am liebsten hält sie sich in gemässigten Klimazonen bis in Höhen von ca. 1000 Meter über Meer auf. Sie bevorzugt die Feuchtigkeit des Erdbodens, welche vor allem im Unterholz von Wäldern vorhanden ist. Die Zecke krabbelt auf Äste und Blätter des Unterholzes und niedriger Waldsträucher. Sie begibt sich höchstens auf 80 cm ab Boden und sicher nie auf Bäume.

Prävention

Schützen Sie sich und Ihre Familie mit einem Zeckenschutzspray und zusätzlich mit langer Kleidung. Zudem ist es wichtig, sich nach jedem Aufenthalt in einem Risikogebiet gründlich nach Zecken abzusuchen. Stellen wie Bauchnabel, Nacken, Kniekehlen oder Achselhöhlen sind beliebte Verstecke für Zecken.

Entfernen

Eine Zecke sollte möglichst schnell mit einer feinen Pinzette durch kontinuierliches Ziehen entfernt werden. Die Bissstelle anschliessend gut desinfizieren. Achten Sie darauf, ob die Abheilung unauffällig verläuft. Falls sich ein rötlicher Kreis um den Zeckenbiss herum bildet, grippeähnliche Symptome auftauchen oder der Zeckenbiss zu eitern beginnt, macht es Sinn, eine Fachperson aufzusuchen.

Dont's!

Nie sollte Öl, Nagellackentferner, Alkohol oder Klebstoff zur Entfernunggebraucht werden. Die Übertragung der Erreger kann so begünstigt werden.

Infos zur Zeckenimpung

  • Der ideale Zeitpunkt für die Zeckenimpfung ist im Januar und Februar.
  • Für die vollständige Immunisierung werden drei Injektionen benötigt. Die letzte Impfung erfolgt fünf bis zwölf Monate nach der zweiten Injektion und bietet einen Langzeitschutz von mindestens zehn Jahren.
  • Kinder können ab sechs Jahren geimpft werden. Impfungen für jüngere Kinder müssen individuell geprüft werden.